Verbundprojekt SHELTER

Über das Projekt

Das Projekt SHELTER möchte für Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche, die bei ihrer Tätigkeit Kontakt mit jungen Geflüchteten haben, spezifische Fortbildungsangebote zur Verfügung stellen. Hierzu gehören unter anderem Traumatherapie, Traumafolgen und psychische Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl, der Umgang mit selbst- und fremdgefährdendem Verhalten sowie die Entwicklung von Schutzkonzepten in Organisationen, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung betreuen.

Basis des Projektes ist das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Verbundprojekt „ECQAT - Entwicklung eines E-Learning-Curriculums zur ergänzenden Qualifikation in Traumapädagogik, Traumatherapie und Entwicklung von Schutzkonzepten und Analyse von Gefährdungsrisiken in Institutionen“, das im Zeitraum von 2014-2017 entwickelt wurde.

Auf den Erfahrungen dieses Vorgängerprojektes aufbauend werden im Rahmen des Projektes SHELTER im Zeitraum 2016-2019 drei Online-Kurse erstellt und evaluiert:

  • Kurs I: Traumafolgen und psychische Belastungen im Kontext von Flucht und Asyl – Basisinformationen für Helfende und Unterstützende
    Aufgrund des unterschiedlichen Vorwissens und der stark variierenden Praxisanforderungen der Kurszielgruppen werden zwei Kurse entwickelt.

  • Kurs II: Umgang mit selbst- oder fremdgefährdendem Verhalten bei Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrungen

  • Kurs III: Schutzkonzepte für Organisationen, die Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen betreuen

Zielgruppen

Die Kurse werden für Fachpersonen aus medizinisch-therapeutischen und pädagogischen Berufsgruppen sowie Ehrenamtliche entwickelt. Eine Ausnahme stellt der Kurs „Trauma im Kontext Flucht und Asyl - Traumatherapie mit Geflüchteten“ dar, der sich ausschließlich an approbierte oder sich in Ausbildung zur Approbation befindliche Personen richtet.